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  Die Lebensbegleiter – ein nützliches Netzwerk

Niemand geht allein durchs Leben. Auf unseren Wegen begleiten uns Freunde, Bekannte, Eltern, Geschwister, Verwandte, Nachbarn, Kollegen, Studienkollegen. Diese „Lebensbegleiter“ sind das Netz, in dem wir uns tagtäglich bewegen. Wir arbeiten mit ihnen, wir machen mit ihnen eine Ausbildung oder studieren gemeinsam.Wir feiern, verreisen, essen, lachen und trauern mit ihnen. Ihre Meinung von uns und ihre Kommentare zu unserem Verhalten sind uns wichtig – wie sehr, das kommt auf die Beziehung an, die wir zu ihnen haben. Aber eins ist sicher: Ohne sie wäre das Leben ein Trauerspiel.

Das nützliche Netzwerk unserer Lebensbegleiter ist es wert, gehegt und gepflegt zu werden. Dieses Netz ist es auch, das uns Halt und Orientierung geben kann, wenn wir selbst außer Kontrolle geraten. Zum Beispiel nach dem Genuss von Alkohol oder anderen Suchtmitteln.

„Jeder trägt die Verantwortung für sein Verhalten ganz allein.“

Stimmt. Aber wenn es um Verhalten im Straßenverkehr geht, sind wir als Lebensbegleiter/ innen aufgefordert, uns einzumischen, Stellung zu beziehen, einzuwirken.

Bevor man gemeinsam ausgeht, sollte man ganz klar vereinbaren:Wer fährt? Der oder die bleibt „clean“ und „trocken“.

Während einer Feier oder wenn Alkohol oder Suchtmittel schon im Spiel sind – eingreifen, wenn es zu viel wird. Schlüssel wegnehmen, Alternativen wie Taxi, Freunde oder Eltern zum Abholen organisieren und einen klaren Standpunkt äußern:
„Du hast getrunken und bist nicht mehr in der Lage zu fahren. Ich fahre jedenfalls nicht mit dir.“ oder „Wenn du so losfährst, informiere ich die Polizei.“

Wenn man erst im Auto bemerkt, dass der Fahrer nicht die nötige Sicherheit oder sogar Ausfallerscheinungen hat, sofort den Fahrer auffordern anzuhalten und aussteigen:
„Wenn du so fährst, will ich sofort raus, ich habe Angst und fühle mich nicht sicher!“

Nachdem man miterlebt oder gehört hat, dass jemand unter Alkohol- oder Drogeneinfluss gefahren ist, das Gespräch suchen, seinen Standpunkt mitteilen und seine Sorgen mitteilen:
„Ich habe mitbekommen, dass du heute Morgen mit unserem Auto heimgekommen bist. Du hast noch immer eine Alkoholfahne. Ich bin froh, dass dir nichts passiert ist, aber ich bin mit deinem Verhalten nicht einverstanden! Ich weiß nicht, ob ich dir nach dieser Erfahrung mein Auto noch einmal ausleihe.“


Erfolgreiche Projekte, die auf das Engagement der Lebensbegleiter setzen:

BOB-Kampagne
in Belgien und den Niederlanden

www.bob.be

www.bobjijofbobik.nl

Kampagne „Be my Angel“
in der Schweiz

www.bemyangel.ch



Vor allem unter jungen Männern herrscht ein regelrechter Gruppenzwang, wenn’s um Trinken geht. Rund 90 Prozent aller durch Alkohol bedingten Unfälle werden von Männern verursacht.



Wer sich Sorgen um einen Freund, sein jugendliches oder erwachsenes Kind, Verwandte oder Bekannte mach, der kann sich getrost an eine Beratungseinrichtung wenden.

zu den Hilfsangeboten


 


Caritas IrisZorg Politie Polizei
Ein grenzüberschreitendes Netzwerk in Kreis Kleve (D) und Provincie Gelderland (NL)